MusikerInnen


Anna-Lena Cech, Kontrabass

Anna-Lena Cech, geboren und aufgewachsen in Braunschweig, erhielt ihren ersten Kontrabassunterricht im Alter von 13 Jahren an der städtischen Musikschule Braunschweig. Ihr Musikstudium absolvierte sie an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Christine Hoock. 2006 wurde sie zunächst Jungstudentin und setzte ihre Ausbildung ein Jahr später im Bachelorstudiengang fort, welchen sie mit Auszeichnung abschloss. Ihr Studium beendete sie mit dem Masterstudiengang.

Zur Ergänzung ihrer musikalischen Ausbildung besuchte sie zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Prof. Günter Klaus, Prof. Klaus Stoll und Prof. Dorin Marc.

Von 2013 bis 2015 war sie Stipendiatin der Stiftung „Villa Musica Rheinland-Pfalz“, über die sie zwischenzeitlich als Leihgabe einen Kontrabass, erbaut von Bernard S. Fendt um ca. 1840, aus der Landessammlung der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur erhielt.

Orchestererfahrung sammelte sie in der Jungen Deutschen Philharmonie, sowie als Praktikantin im Staatsorchester Braunschweig und der NDR Radiophilharmonie Hannover.

Seit 2016 ist Anna-Lena Cech Kontrabassistin in der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz.


Berenice Guerrero, Viola

 

Berenice Guerrero wurde in Madrid, Spanien, geboren und erhält seit ihrem 5. Lebensjahr Bratschenunterricht. Nach dem Diplom in Spanien hat sie an der Yehudi Menuhin Akademie in der Schweiz, und später an den Musikhochschulen Dresden, Leipzig und Stuttgart studiert. Meisterkurse u.a. bei folgenden Lehrern: Gerard Caussé, Roberto Diaz, Jean-Phillipe Vessaur, Garth Knox. An folgenden Wettbewerben ist sie erfolgreich als Preisträgern hervorgegangen: Wettbewerb "Ciudad de Toledo" in Spanien, "Estado de Veracruz" in Mexico, "Ciudad de Badajoz" in Spanien, "Colchester String Award" in Großbritannien, "Cittá di Barletta" in Italien. Als Solistin mit Sinfonieorchester hat sie Konzerte von Max Bruch, Carl Maria von Weber, William Walton, Wolfgang Amadeus Mozart und Paul Hindemith zur Aufführung gebracht. Als Orchestermusikerin spielte sie in Orchestern, wie z.B. dem Extremadura Sinfonieorchester, dem spanischen Nationaljugendorchester, dem iberoamerikanischen Jugendorchester, dem französischen Nationaljugendorchester, dem Nationalrundfunkorchester Spanien, dem Simon-Bolivar- Sinfoniorchester, der Staatskapelle Dresden und bei folgenden Festivals, u.a. Verbier-Festival, Proms- Festival, Young Euro Classic Festival. Derzeit spielt sie in der südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und studiert Astrophysik und Elektronik Ingenieur.

 


Aglaja Vollstedt, Violine

Aglaja Vollstedt wurde 1990 in Neu-Ulm geboren, im Alter von vier Jahren erhielt sie ersten Violin- und Klavierunterricht bei ihrer Mutter Andrea Vollstedt. 2007 wechselte sie als Jungstudentin in die Klasse von Prof. Roman Nodel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, wo sie auch ihr Vollstudium absolvierte. Orchestererfahrung sammelte sie in der Sinfonietta Ulm, im Bayerischen Landesjugendorchesters, sowie im Bundesjugendorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie und im Gustav Mahler Jugendorchester. In der Spielzeit 2014/2015 war sie Praktikantin der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Aushilfstätigkeiten führten sie zum Münchner Rundfunkorchester sowie zum Philharmonischen Orchester Heidelberg. Seit September 2016 ist sie Mitglied der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Ihre kammermusikalische Ausbildung erhielt sie u.a. bei Kammermusikkursen des Bayerischen Landesjugendorchesters, des Bayerischen Rundfunks, der Schwetzinger SWR Festspiele und im Rahmen der Stiftung Überregionale Kammermusikförderung bei Prof. Friedemann Berger an der Hochschule für Musik und Theater München. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“ in den Kategorien Violine solo,  Klavierbegleitung und Klavier vierhändig. 2015 gewann sie den 3. Preis des 1. Internationalen Thöne Wettbewerbs für Violine in Mülheim an der Ruhr. Stipendien erhielt sie von der Ramsperger-Stiftung, den Sommerlichen Ulmer Musiktagen, den Schwetzinger SWR Festspielen, der Wilhelm-Müller-Stiftung und von Live Music Now Rhein-Neckar. Als Organistin ist sie an mehreren Kirchen tätig, 2007 absolvierte sie das C-Kantorenexamen an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth.

 


Michael Bosch, Violoncello

Michael Bosch wurde 1992 in Heidenheim geboren. Seinen ersten Unterricht erhielt er im Alter von acht Jahren bei Mechthild Hawlitzky. 2006 wechselte er in die Celloklasse von Alina KudelevicMüller an die städtische Musikschule Giengen. Seit 2009 war er Vorstudent bei Professor Wen-Sinn Yang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in München. Seit 2012 setzt Michael Bosch dort sein Studium fort. Meisterkurse bei Claudio Bohorquez, Anner Bylsma, Lazlo Fenjö, Kristin von der Goltz und Wolfgang Boettcher ergänzen seine musikalische Ausbildung. Michael Bosch gewann zahlreiche Preise unter anderem einen 1.Preis beim internationalen Wettbewerb "Pietro Argento" in Italien, einen 1.Preis beim "Carl-Schroeder-Wettbewerb" in Sondershausen (Thüringen) sowie Preise beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert". Beim internationalen "Mrawinsky-Wettbewerb" 2008 in St. Petersburg wurde ihm ein Sonderpreis verliehen, der mit einer Einladung zu einem Konzert mit dem Akademischen Sinfonieorchester St. Petersburg verbunden war. Kürzlich gewann er den 1.Preis des Kulturkreis-Gasteigwettbewerbes in München. Als Solist gab er Konzerte mit verschiedensten Orchestern wie z.B den Bad Reichenhallern Philharmonikern, dem Akademischen Sinfonieorchester St. Petersburg, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz oder der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg. Seit 2007 ist er Stipendiat der Hermine-Klenz-Stiftung, außerdem war Michael Bosch einige Jahre Mitglied im Bundesjugendorchester.

Ab Dezember 2017 ist er als Akademist am Staatstheater Nürnberg engagiert.


Georg Michael Grau, Klavier

Georg Michael Grau, geboren 1989 in Lauingen/Donau, erhielt seinen ersten Klavierunterricht bei Edelgard Lübke in Sontheim/Brenz und war später Vorstudent bei Karl-Wilhelm Berger in Stuttgart und bei Prof. Elza Kolodin in Freiburg. Er begann sein Musikstudium an der Hochschule für Musik Freiburg und setzte es in der Klasse von Prof. Michael Hauber an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim fort. Als Stipendiat des DAAD und der Studienstiftung des deutschen Volkes absolvierte er sein Masterstudium bei Prof. Ian Fountain an der Royal Academy of Music in London. Nun studiert er bei Prof. Michael Hauber im Studiengang Konzertexamen.Er wurde 2014 als Solist und 2015 als Kammermusiker bei den Deutschen Musikwettbewerben in Bonn und Lübeck ausgezeichnet und in die 59. und 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats aufgenommen. Konzerte im In- und Ausland führten ihn zu den BBC Proms in London, dem Klavierfestival Ruhr, sowie in die Berliner Philharmonie, die Münchner Residenz, Laeiszhalle Hamburg und die Meistersingerhalle Nürnberg. Er konzertierte mit Orchestern wie den Nürnberger Symphonikern, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, den Münchner Symphonikern oder dem Kurpfälzischen Kammerorchester. Seine neue Solo-CD umfasst Werke von Beethoven und Auerbach. Im Frühjahr 2018 spielt er zusammen mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen im Rahmen einer Ersteinspielung die beiden Klavierkonzerte des romantischen Koponisten Eduard Franck beim Label cpo ein. Außerdem umfasst seine Diskographie das sogenannte 6. Klavierkonzert Beethovens, die Transkription des Violinkonzerts vom Komponisten selbst, aufgenommen mit den Münchner Symphonikern.

 

www.georgmichaelgrau.de


Sebastian Leibing, Trompete

 

Sebastian Leibing, geboren in Heidenheim an der Brenz, erhielt seinen ersten Trompetenunterricht im Alter von sieben Jahren. Er studiert in der Trompetenklasse von Prof. Klaus Schuhwerk an der HfMdK Frankfurt am Main und ist Stipendiat der "Oscar und Vera Ritter-Stiftung“, der "Frankfurter Bach-Gesellschaft" und mehrfacher Bundespreisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Mit der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Schleswig-Holstein Festivalorchester sowie dem Bundesjugendorchester spielte er unter Dirigenten wie Jonathan Nott oder Kent Nagano. Weitere Orchestererfahrung sammelte er als Solotrompeter an der Oper in Oslo, sowie bei den Hamburger Symphonikern. Von 2014-2016 gehörte er der Orchesterakademie des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg an. In der Spielzeit 2017/2018 hatte er ein Engagement beim Staatsorchester Kassel und ist derzeit als Solotrompeter an der Oper Duisburg tätig.

 


Ilya Ryabokon, Violoncello

Ilya Ryabokon, geboren 1983 in Kiew (Ukraine) in einer Musikerfamilie, erhielt seinen ersten Cellounterricht mit 5 Jahren bei seiner Mutter. Es folgte die Aufnahme in die Schule für begabte Kinder in St. Petersburg.
In Deutschland war er regelmäßiger Preisträger beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ auf Landes- und Bundesebene. Sein Grundstudium hat er bei Martin Ostertag in Karlsruhe und Roland Kuntze in Mannheim absolviert, bei Christoph Henkel in Freiburg hat er das Aufbaustudium abgeschlossen. Er trat als Solist mit dem „Georgischen Kammerorchester“ aus Ingolstadt auf und nahm bei Meisterkursen von renommierten Cellisten wie Antonio Meneses, David Grigorian und Martin Ostertag teil. 
Außerdem war er Preisträger beim internationalen Wettbewerb „Premio Rovere D‘Oro“ und hatte als Leihgabe Violoncelli aus der „Landessammlung für Streichinstrumente Baden-Württemberg“. Zu seiner Orchesterlaufbahn gehören unter anderem Klangkörper wie der SWR Baden-Baden/Freiburg und die Royal Flemish Philharmonic Antwerpen. Seit 2013 ist er bei der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz als stellvertretender Solo-Cellist engagiert.


Stefan Wau Wagner, Horn

S. Wau W., Studium bei Prof. W. Gaag in München, seit 2005 Mitglied der SWP


Moritz Winkelmann, Klavier

Moritz Winkelmanns Klavierspiel zeichnet sich durch seine „enorme Ausdruckskraft“ (Stuttgarter Zeitung) und seine „feine Anschlagskultur“ (Die Rheinpfalz) aus. Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung schreibt von einem „Ausnahmekünstler“ und einem „grandiosen Pianist“.
Zu den Höhepunkten der laufenden Saison gehören mehrere Klavierabende in Tokyo und Nagoya und das 2. Klavierkonzert von Chopin mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester. In der kommenden Saison wird Moritz Winkelmann anlässlich des Rockenhausener Festivals für Neue Musik eng mit Helmut Lachenmann zusammenarbeiten. Nebst zahlreicher Recitals steht auch das 1. Klavierkonzert von Tchaikovsky mit dem Orchester des Theaters für Niedersachsen und eine weitere Japanreise mit Konzerten und Meisterkursen auf dem Programm. Seit 2015 ist Moritz Winkelmann Preisträger des berühmten Bonner Beethoven-Wettbewerbs und bis vor Kurzem war er langjähriger Schüler vom legendären Leon Fleisher.
Zuvor wurde er Sieger des Richard-Laugs-Wettbewerbs aller Deutschen Musikhochschulen. Seit 2002 ist er Träger des Mozart-Preises der Stuttgarter MozartGesellschaft. Weiter wurde er mit dem Preis der Kunststiftung Baden-Württemberg (2009), dem 1. Preis der “Harrison Winter” – Competition in Baltimore (2012) und dem Pauline Favin Memorial Award in Piano des Peabody Conservatorys (2013) ausgezeichnet. Zahlreiche Preise bei „Jugend musiziert“ und anderen Jugendwettbewerben stammen aus der Zeit vor dem Klavierstudium.
Er konzertiert weltweit als Solist mit Orchester, in Recitals und als Kammermusiker, wobei er die Bühne unter anderem mit Stefan Blunier, Wolfram Christ, Leon Fleisher und Itzhak Perlman teilte. Er war Solist beim Beethovenorchester Bonn, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, den Mannheimer Philharmonikern, den New York Classical Players,
dem Kölner Kammerorchester, dem Peabody Symphony Orchestra, dem Varna Symphony Orchestra und dem Orchester des Theaters für Niedersachsen. Lange Biografie Er spielte in der New Yorker Carnegie Hall und war zu Gast beim Rheingau Festival, den Schwetzinger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Ravinia Festival in Chicago und Music@Menlo in Kalifornien. Konzerttourneen führten ihn neben Europa und USA auch nach China und zuletzt nach Japan. Rundfunkaufnahmen entstanden in Zusammenarbeit mit dem SWR, WDR, WBJC Baltimore Classical Radio und WFMT Chicago, Fernsehausstrahlungen mit ZDFneo.
Moritz Winkelmann erhielt prägenden ersten Klavierunterricht von seinem Großvater Prof. Gerhard Wilhelm. Nach dem Abitur studierte er zunächst bei Prof. Michael Hauber an der Musikhochschule Mannheim und anschließend als Stipendiat des DAAD, der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Kunststiftung Baden-Württemberg am Peabody Conservatory of Music in Baltimore/USA bei Leon Fleisher. Auf besondere Weise haben Ferenc Rados und Marisa Somma zu seiner Entwicklung beigetragen.

 

www.moritzwinkelmann.com